Glashütte

Das Herzstück des Dorfes ist die architektonisch beeindruckende Glashütte. In letzter Minute konnte es in den 1990er Jahren vor dem Verfall gerettet werden. Innen ist man überrascht von der kühnen Holzkonstruktion. Vom großen, einst frei stehenden Ofen, an dem bis zu 30 Glasmacher arbeiteten, sind nur noch die Fundamente da. Erhalten blieben dagegen ein Streckofen, sowie Temper- und Abkühlöfen. Infotafeln erläutern, wie schwer es war, Scheibenglas herzustellen. Im Eingangsbereich kann man dem Glasmacher über die Schulter sehen. Er bedient sich zwar eines "Hightech-Ofens", hantiert aber mit uraltem, einfachem Arbeitsgerät: der Pfeife, der Zange und dem Model.

 

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